Unvergessliche Öko-Erlebnistage durften die Kinder der vierten Klasse vom 11. bis 13. Mai 2026 im Bildungshaus „Kloster Ensdorf“ verbringen. Auf der Hinfahrt besuchte die Gruppe am Montagvormittag zuerst das bayerische Schulmuseum in Sulzbach-Rosenberg. Dort unternahmen die Kinder eine Zeitreise in eine Dorfschule vor 200 Jahren und erfuhren am eigenen Leib, wie willkürlich das Straf- und Disziplinierungssystem an Schulen der damaligen Zeit war und wie anstrengend es sein konnte, in Sütterlin-Schrift auf Schiefertafeln zu schreiben.






Im Schullandheim, das im Südosten des Landkreises Amberg-Sulzbach liegt, erkundeten die Kinder den Lebensraum „Feuchtbiotop“. Mit Keschern und Becherlupen wurden kleinste Lebewesen wie die Posthornschnecke, Libellen- oder Käferlarven sowie Kaulquappen aus verschiedenen Tümpeln am Ufer der Vils gefischt und anschließend unter dem Mikroskop genauer bestimmt.
Ausgestattet mit Kompass und Landkarte durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen an einem Orientierungslauf im Umfeld von Ensdorf teilnehmen. Dabei galt es, fünfzehn in der Natur versteckte Wimpel zu finden, knifflige Quizfragen zu beantworten und einen Lösungssatz zu entschlüsseln. Zum Tagesabschluss wurden noch leckere Stockbrote über dem Lagerfeuer gebacken.
Als Highlight der Klassenfahrt stand am 13. Mai 2026 ein Besuch des Wald-Hochseilgartens beim Monte Kaolino in Hirschau auf dem Programm. Gesichert wie richtige Höhenbergsteiger bewiesen alle großen Mut und bewältigten mit viel Teamgeist sowie gegenseitiger Unterstützung die verschiedenen Kletter- und Balancierparcours.
Nach der Heimkehr fielen die Kinder ihren bereits wartenden Eltern freudig in die Arme und überreichten ein selbstgestaltetes Gemälde auf Leinwand, das sie bei einem Kunst-Workshop in Ensdorf angefertigt hatten.
